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Router VPN

Das VPN zu Ihrem eigenen Router – einfach erklärt

Warum Router VPN ein VPN nutzt, wohin der Tunnel führt, welcher Verkehr hindurchgeht und warum dabei keine Daten bei uns landen. Mit Einrichtung der FRITZ!Box Schritt für Schritt und Hilfe bei Problemen. Stand: Oktober 2026, Router VPN 1.1.1.

Router VPNkostenlos · ohne Werbung
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Version 1.1.1 · Android 8.0 oder neuer · 16,7 MB

Prüfsumme (SHA-256): 8b2a3c9944ae8691db20981597deb9586f5c8ff716b119fb1a7264bd30bc8be2

Ohne Store: Beim Öffnen fragt Android einmal, ob Installationen aus dieser Quelle (zum Beispiel Ihrem Browser) erlaubt sind – einmal zulassen. Updates kommen nicht automatisch; neue Versionen gibt es hier. Die App gibt es auf Deutsch und Englisch. Datenschutzerklärung von Router VPN.

Kurz gesagt

  • Router VPN verbindet Ihr Handy nur mit Ihrem eigenen Router zu Hause, zum Beispiel einer FRITZ!Box. Wir betreiben keinen VPN-Server; Ihr Datenverkehr läuft nie über uns.
  • Das VPN wird gebraucht, damit Softstringsphone und Softstringsphone Pro auch unterwegs über Ihre FRITZ!Box telefonieren können: mit Festnetznummer, Anrufliste, Telefonbuch und eingehenden Anrufen.
  • Sie bestimmen, was durch den Tunnel geht. Voreingestellt sind nur unsere Apps und nur Verbindungen ins Heimnetz – Ihr übriges Internet bleibt unberührt.
  • Der Tunnel ist mit WireGuard verschlüsselt. Die Zugangsdaten erzeugt Ihre FRITZ!Box selbst; Sie lesen sie per QR-Code, Datei oder Text in die App ein.
  • Keine Datenerhebung, keine Protokolle, kein Konto, keine Werbung, kein Tracking, keine Weitergabe.
  • Das VPN startet erst, nachdem die App erklärt hat, was es tut, und Sie im Android-Dialog zugestimmt haben. Es lässt sich jederzeit ausschalten.

Inhalt

  1. Wozu das VPN da ist
  2. So funktioniert es
  3. Welcher Verkehr durch den Tunnel geht
  4. Datenschutz und Berechtigungen
  5. Voraussetzungen
  6. Einrichtung Schritt für Schritt
  7. Häufige Probleme
  8. Alternativen
  9. Demo-Video (Textfassung)

1. Wozu das VPN da ist

Softstringsphone und Softstringsphone Pro melden sich als Telefon an Ihrer FRITZ!Box an. Zu Hause im WLAN geht das direkt. Unterwegs im Mobilfunk oder in einem fremden WLAN ist Ihre FRITZ!Box aus dem Internet dagegen absichtlich nicht erreichbar. Ohne VPN gehen dann keine Anrufe über Ihre Festnetznummer, eingehende Anrufe kommen nicht auf dem Handy an, und Anrufliste und Telefonbuch der Box fehlen.

Router VPN baut einen verschlüsselten Tunnel vom Handy zu Ihrer FRITZ!Box auf. Für die Box ist das Handy dann so, als wäre es zu Hause im Heimnetz. Die Box muss dafür keine Telefonie-Ports ins Internet öffnen – das ist sicherer, als die Telefonie direkt freizugeben. Dasselbe gilt für alles andere im Heimnetz, etwa einen Netzwerkspeicher, das Smart Home oder die Oberfläche der FRITZ!Box.

Warum eine eigene App?

Google Play erlaubt die VPN-Schnittstelle von Android (VpnService) nur Apps, deren Hauptaufgabe ein VPN ist. Deshalb steckt der Tunnel seit Softstringsphone 1.1.0 und Pro 2.3.0 in der eigenständigen, kostenlosen App Router VPN statt in den Telefon-Apps. Beide Telefon-Apps gehören zu den Apps, die Router VPN von sich aus durch den Tunnel schickt; sie telefonieren automatisch darüber und zeigen an, ob es läuft.

2. So funktioniert es

Ihr Handy mit Router VPN, verschlüsselter WireGuard-Tunnel über Mobilfunk oder fremdes WLAN, Ihre FRITZ!Box zu Hause, dahinter Telefonnetz und Heimnetz. Ein Server des Entwicklers kommt nicht vor. Ihr Handy Router VPN + Softstringsphone WireGuard-Tunnel, verschlüsselt über Mobilfunk oder fremdes WLAN Ihre FRITZ!Box Hier endet der Tunnel Telefonnetz Heimnetz Server des Entwicklers gibt es nicht Ihr Handy mit Router VPN, verschlüsselter WireGuard-Tunnel, Ihre FRITZ!Box, dahinter Telefonnetz und Heimnetz. Ein Server des Entwicklers kommt nicht vor. Ihr Handy Router VPN + Softstringsphone WireGuard-Tunnel verschlüsselt, über Mobilfunk oder fremdes WLAN Ihre FRITZ!Box Hier endet der Tunnel Telefonnetz Heimnetz Server des Entwicklers gibt es nicht
  1. Sie legen in Ihrer FRITZ!Box einen WireGuard-Zugang für das Handy an. Die Box erzeugt dafür die Schlüssel und zeigt die Einstellungen als QR-Code und als Datei wg_config.conf.
  2. Sie lesen diese Einstellungen in Router VPN ein. Sie werden verschlüsselt nur auf dem Handy gespeichert.
  3. Beim Einschalten baut Router VPN über die VPN-Funktion von Android den Tunnel direkt zu der Adresse auf, die in den Einstellungen steht (Endpoint, meist Ihre MyFRITZ!-Adresse). Verwendet wird die offizielle WireGuard-Bibliothek. Welche Apps und welche Ziele den Tunnel nutzen, legen Sie in der App fest (Abschnitt 3).
  4. Durch den Tunnel erreicht Softstringsphone die FRITZ!Box wie zu Hause, meldet sich für eingehende Anrufe an und telefoniert über die Box mit Ihrer Festnetznummer.

Der Tunnel endet an Ihrem Router. Sein Ziel legen allein die Einstellungen fest, die Ihr Router erzeugt hat. Wir sehen Ihren Datenverkehr nicht, leiten ihn nicht um und können ihn auch nicht sehen.

3. Welcher Verkehr durch den Tunnel geht

Das entscheiden Sie – in Router VPN an jeder Verbindung unter „Einstellungen“ → „Was läuft über das VPN?“. Die Karte der Verbindung zeigt jederzeit, was gerade gilt („Über das VPN: …“).

Voreinstellung für neue Verbindungen: „Nur unsere Apps“ · „Nur ins Heimnetz“. Dann nutzen nur Softstringsphone, Softstringsphone Pro und Fritten&Fax den Tunnel, und auch nur für Verbindungen zu Geräten zu Hause. Alle anderen Apps und Ihr übriges Internet laufen ganz normal und schnell am VPN vorbei.

Router VPN: „Was läuft über das VPN?“ mit „Nur unsere Apps“ und „Nur ins Heimnetz“
Einstellungen einer Verbindung

Welche Apps?

  • Nur unsere Apps (empfohlen) – Softstringsphone, Softstringsphone Pro und Fritten&Fax.
  • Ausgewählte Apps – zum Beispiel zusätzlich der Browser, um die Oberfläche der FRITZ!Box oder einen Netzwerkspeicher zu öffnen.
  • Alle Apps außer … – das ganze Handy bis auf Ausnahmen, etwa Banking- oder Streaming-Apps, die kein VPN mögen.
  • Alle Apps – das ganze Handy.

Wohin?

  • Nur ins Heimnetz (empfohlen) – nur Verbindungen zu Router, Telefonanlage, Netzwerkspeicher und anderen Geräten zu Hause gehen durch den Tunnel. Das Internet läuft direkt.
  • Alles, auch das Internet – der gesamte Verkehr der gewählten Apps geht über Ihren Anschluss zu Hause. Sinnvoll in offenen, fremden WLANs. Webseiten sehen dann die Adresse Ihres Heimanschlusses, und die Upload-Geschwindigkeit zu Hause begrenzt das Surfen. Mit „Lokale Netze direkt“ bleiben Drucker, Fernseher und die Anmeldeseite im Hotel-WLAN trotzdem erreichbar.

Automatik je Netz

Auf Wunsch wählt Router VPN die Regel selbst, je nachdem, wo Sie sind: eine Regel „Im Mobilfunk“, eine „In fremden WLANs“ (vorgeschlagen: alles durch den Tunnel) und eine „Im eigenen WLAN zu Hause“ (vorgeschlagen: „Ruhen“ – dann geht zu Hause nichts über das VPN, unterwegs schaltet es sich von selbst wieder ein). Ob Sie zu Hause sind, erkennt die App an Ihrem eigenen Router, ohne Standortzugriff (siehe Abschnitt 4).

Verbindungen aus älteren Versionen

Bis Version 1.0.1 ging mit den Einstellungen der FRITZ!Box (AllowedIPs mit 0.0.0.0/0) der gesamte Verkehr des Handys durch den Tunnel. Schon eingerichtete Verbindungen verhalten sich nach dem Update genau wie bisher („Alle Apps · Alles“). Die App weist einmal darauf hin und bietet „Empfehlung übernehmen“ oder „Wie bisher lassen“ an.

Für Fortgeschrittene

Unter „Erweiterte Einstellungen zeigen“: zusätzliche Adressbereiche zu Hause (falls Ihr Heimnetz mehr als einen Bereich hat), Namensauflösung (DNS: wie vom Router vorgegeben, vom aktuellen Netz oder eigene Server), MTU und Lebenszeichen. „Auf Empfehlung zurücksetzen“ stellt alles zurück. Die WireGuard-Einstellungen Ihres Routers selbst bleiben dabei unverändert gespeichert.

Hinweis: Ist in den VPN-Einstellungen von Android „Verbindungen ohne VPN blockieren“ an, lässt Android nur noch Verkehr durch das VPN zu. Router VPN schickt dann alles von allen Apps durch den Tunnel – sonst hätten andere Apps kein Internet – und ruht zu Hause nicht. Die App zeigt das an der Verbindung an.

4. Datenschutz und Berechtigungen

  • Keine Datenerhebung: Router VPN hat kein Konto, keinen eigenen Server, keine Werbe- oder Analyse-Bibliotheken und sendet nichts an uns oder an Dritte.
  • Keine Protokolle: Der Datenverkehr im Tunnel wird von der App weder ausgewertet noch verändert, protokolliert oder umgeleitet.
  • Erkennung von zu Hause (nur bei „Automatik je Netz“): Die App fragt Ihren eigenen Router nach seiner festen Gerätekennung – nur durch den Tunnel oder im eigenen WLAN – und speichert sie nur auf Ihrem Handy. Kein Standortzugriff, WLAN-Namen werden nicht gelesen, nichts geht anderswohin.
  • Ihr Schlüssel bleibt auf dem Handy: Die eingelesenen Einstellungen enthalten einen privaten Schlüssel. Sie werden mit AES-256-GCM verschlüsselt (Schlüssel im Android-Keystore), nur auf diesem Handy gespeichert, nicht in Android-Sicherungen übernommen und nie protokolliert. „Löschen“ an der Verbindung oder das Deinstallieren entfernt sie.
  • Ihre Zustimmung: Vor dem ersten Einschalten erklärt die App auf der Seite „Bevor das VPN startet“, was das VPN tut und dass Sie bestimmen, was hindurchgeht. Erst nach „Weiter“ fragt Android in seinem eigenen Dialog, ob Router VPN eine VPN-Verbindung einrichten darf. Ohne Ihre Zustimmung startet kein VPN. Solange es läuft, zeigt Android ein Schlüssel-Symbol in der Statusleiste.
  • Jederzeit ausschaltbar: mit dem Schalter in der App, über die Schnelleinstellung „Router VPN“ oder in Android unter Einstellungen → Netzwerk & Internet → VPN.
  • Berechtigungen: VPN (Android fragt einmal) für den Tunnel; Internet für die Verbindung zu Ihrem Router; Netzwerkstatus, um Mobilfunk und WLAN zu unterscheiden (Automatik je Netz); Liste der Apps mit Symbol im App-Menü, damit Sie auswählen können, welche Apps das VPN nutzen – die Liste bleibt auf dem Handy; Kamera nur, wenn Sie „QR-Code scannen“ antippen – die Erkennung läuft auf dem Handy, Bilder werden weder gespeichert noch gesendet; Beim Start ausführen, damit ein eingeschaltetes VPN nach einem Neustart wieder an ist.

Die vollständigen Angaben stehen in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Router VPN.

5. Voraussetzungen

  • Ein Android-Handy mit Android 8.0 oder neuer.
  • Eine FRITZ!Box mit WireGuard (ab FRITZ!OS 7.50) – oder ein anderer WireGuard-Router bzw. -Server, etwa OpenWrt, GL.iNet, UniFi oder Synology.
  • Ein Anschluss, über den die Box aus dem Internet erreichbar ist: mit eigener öffentlicher IPv4-Adresse oder über IPv6 (siehe DS-Lite).
  • Für Telefonie: Softstringsphone oder Softstringsphone Pro, eingerichtet mit Ihrer FRITZ!Box.

6. Einrichtung Schritt für Schritt

Diese Schritte entsprechen der Einrichtungshilfe in der App. Die Menünamen können je nach FRITZ!OS-Version leicht abweichen.

A. VPN-Zugang in der FRITZ!Box anlegen

  1. Zu Hause im Browser http://fritz.box öffnen und anmelden.
  2. Internet → Freigaben → Reiter „VPN (WireGuard)“.
  3. „VPN-Verbindung hinzufügen“.
  4. „Vereinfachte Einrichtung“ bzw. „Einzelgerät verbinden“ wählen, dann „Weiter“.
  5. Einen Namen eingeben, zum Beispiel Router VPN, dann „Fertigstellen“.
  6. Die Box verlangt eine zusätzliche Bestätigung: mit einem Telefon an der Box (zum Beispiel dem Festnetztelefon) die angezeigte Tastenfolge wählen, dann „OK“.
  7. Es erscheint die Seite „WireGuard-Einstellungen Ihrer FRITZ!Box“ mit QR-Code und dem Knopf „Herunterladen“. Diese Seite offen lassen.

Achtung: Nicht „VPN (IPSec)“ und nicht „Netzwerke koppeln“ wählen. Die Box zeigt die Einstellungen nur einmal; ist die Seite schon zu, den Zugang in der Box löschen und neu anlegen. QR-Code und Datei sind ein Schlüssel zu Ihrem Heimnetz: nicht weitergeben, nicht fotografieren und die Datei nach dem Einlesen löschen.

B. Einstellungen in Router VPN einlesen

  1. Router VPN installieren – über die Startseite (bald auch bei Google Play und im Galaxy Store). In Softstringsphone führt „VPN-App installieren“ direkt dorthin.
  2. In Router VPN „Verbindung hinzufügen“ antippen und einen Weg wählen:
    • FRITZ!Box am Computer offen: „QR-Code scannen“ und die Kamera auf den Bildschirm halten.
    • FRITZ!Box auf diesem Handy offen: dort „Herunterladen“ antippen (Datei wg_config.conf in „Downloads“), dann in der App „Datei wählen“.
    • Oder den Text der Datei kopieren und „Text einfügen“ nehmen.
  3. Optional einen Namen vergeben, zum Beispiel „FRITZ!Box zu Hause“.

C. Einschalten und testen

  1. Den Schalter an der Verbindung einschalten. Die App zeigt einmal „Bevor das VPN startet“; mit „Weiter“ bestätigen.
  2. Android fragt nach der „Verbindungsanfrage“: mit „OK“ erlauben.
  3. Am besten mit ausgeschaltetem WLAN testen. Nach ein paar Sekunden steht „Verbunden“ da, dazu „Letzte Antwort des Routers“.
  4. Softstringsphone zeigt jetzt „VPN aktiv“ und meldet sich für eingehende Anrufe an. Die App Router VPN dürfen Sie schließen; das VPN bleibt an, bis Sie es ausschalten.
  5. Optional: unter „Einstellungen“ an der Verbindung festlegen, was über das VPN läuft, und die „Automatik je Netz“ einschalten (Abschnitt 3). Bei der Automatik einmal zu Hause im WLAN „Ich bin zu Hause: Router jetzt merken“ antippen – oder die App merkt sich den Router beim nächsten Verbinden von selbst.
Router VPN: Verbindung hinzufügen mit QR-Code scannen, Datei wählen oder Text einfügen
Verbindung hinzufügen
Router VPN: Erklärung „Bevor das VPN startet“
Erklärung vor dem ersten Start
Router VPN: Verbindung zur FRITZ!Box ist verbunden
Verbunden
Router VPN: Einrichtungshilfe in der App
Einrichtungshilfe in der App

Tipps

  • Zu Hause im WLAN brauchen Sie das VPN nicht. Mit der „Automatik je Netz“ ruht es dort von selbst.
  • In den VPN-Einstellungen von Android lässt sich Router VPN als „Durchgehend aktives VPN“ einstellen. Dann hält Android die zuletzt benutzte Verbindung an, auch nach einem Neustart. „Verbindungen ohne VPN blockieren“ lassen Sie aus, wenn nur ein Teil über das VPN laufen soll.
  • Es ist immer nur eine Verbindung an. Schalten Sie eine andere ein, endet die laufende.

7. Häufige Probleme

„Der Router antwortet nicht“
  • Mit mobilen Daten testen, nicht im eigenen WLAN.
  • Prüfen, ob der Zugang in der FRITZ!Box noch besteht (Internet → Freigaben → VPN (WireGuard)). Wurde er neu angelegt, die neuen Einstellungen einlesen – die alten Schlüssel gelten dann nicht mehr.
  • Manche öffentlichen WLANs (Hotel, Firma, Zug) sperren WireGuard (UDP). Dann über Mobilfunk versuchen.
  • Bekommt der Router eine neue Internetadresse, etwa nach der Zwangstrennung, merkt die App die fehlenden Antworten und verbindet sich selbst neu.
„Die Adresse des Routers wurde nicht gefunden“
  • Ist das Handy online? Die App versucht es von selbst gleich noch einmal.
  • In der FRITZ!Box unter Internet → MyFRITZ!-Konto prüfen, ob die Box dort angemeldet ist. Nach einem Neustart der Box kann es einige Minuten dauern, bis die MyFRITZ!-Adresse wieder stimmt.
„Das sind keine WireGuard-Einstellungen“

Eingelesen werden muss der QR-Code bzw. die Datei aus Internet → Freigaben → VPN (WireGuard). Die MyFRITZ!-Adresse allein oder ein IPSec-Zugang reichen nicht. Fehlt der private Schlüssel oder die Adresse (Endpoint), meldet die App das ausdrücklich.

„Android hat das VPN nicht erlaubt“ / ein anderes VPN ist aktiv

Android erlaubt immer nur ein aktives VPN. Schalten Sie Router VPN nochmal ein und tippen Sie bei der Rückfrage von Android auf „OK“. Ist eine andere App (Firmen-VPN, Werbeblocker mit VPN, die App „WireGuard“) als „Durchgehend aktives VPN“ eingestellt, das vorher unter Einstellungen → Netzwerk & Internet → VPN ausschalten.

Anschluss mit DS-Lite (keine eigene IPv4-Adresse)

Viele Kabel- und manche Glasfaseranschlüsse haben keine eigene öffentliche IPv4-Adresse. Die Box ist dann nur über IPv6 erreichbar. Das VPN klappt, wenn auch Ihr Mobilnetz IPv6 kann – in deutschen Mobilfunknetzen meist der Fall, in fremden WLANs oft nicht. Abhilfe: beim Anbieter eine öffentliche IPv4-Adresse erfragen.

Gleicher Adressbereich wie das fremde Netz

Viele FRITZ!Boxen nutzen 192.168.178.x. Sind Sie unterwegs in einem WLAN mit demselben Bereich (zum Beispiel bei Bekannten mit FRITZ!Box), ist Ihr Heimnetz nicht erreichbar. Abhilfe: mobile Daten nutzen oder den Adressbereich der eigenen Box ändern (Heimnetz → Netzwerk → Netzwerkeinstellungen → IPv4-Einstellungen) und den VPN-Zugang danach neu anlegen.

Surfen ist langsam, solange das VPN an ist

Dann läuft der gesamte Verkehr über Ihren Heimanschluss, und dessen Upload bremst – typisch für Verbindungen aus Version 1.0.x. Abhilfe: unter „Was läuft über das VPN?“ „Nur ins Heimnetz“ wählen oder „Auf Empfehlung zurücksetzen“ (Abschnitt 3).

http://fritz.box öffnet sich im Browser nicht

Mit der Voreinstellung „Nur unsere Apps“ nutzt der Browser das VPN nicht. Den Browser unter „Ausgewählte Apps“ hinzunehmen oder „Alle Apps“ wählen. Steht die Namensauflösung auf „Vom aktuellen Netz“, ist die Box nur über ihre Adresse erreichbar (z. B. http://192.168.178.1).

Eine Banking- oder Streaming-App funktioniert mit VPN nicht

Manche Apps lehnen VPN-Verbindungen ab. Diese App unter „Alle Apps außer …“ als Ausnahme wählen – oder bei „Nur unsere Apps“ bleiben, dann ist sie ohnehin nicht betroffen.

Die Automatik erkennt mein WLAN zu Hause nicht

Zu Hause erkennt die App an der Gerätekennung Ihrer FRITZ!Box. Dafür muss unter Heimnetz → Netzwerk → Netzwerkeinstellungen „Zugriff für Anwendungen zulassen“ an sein (meist schon an). Bei Routern ohne diese Kennung gilt zu Hause die Regel für fremde WLANs. Ist in Android „Verbindungen ohne VPN blockieren“ an, ruht das VPN zu Hause grundsätzlich nicht.

Eingehende Anrufe kommen unterwegs nicht an
  • Läuft das VPN? Softstringsphone zeigt „VPN aktiv“.
  • In Softstringsphone die Akku-Optimierung ausschalten (Knopf in den Einstellungen der App, oder Einstellungen → Apps → Softstringsphone → Akku → Nicht eingeschränkt). Bei Samsung, Xiaomi, Huawei und anderen gibt es zusätzliche Energiesparlisten; Hilfe je Hersteller: dontkillmyapp.com.
  • Welche Telefone klingeln, legt die FRITZ!Box fest (Telefonie → Telefoniegeräte).

8. Alternativen

Router VPN ist ein Angebot, keine Pflicht. Die VPNs dieser Apps gelten in der Regel für das ganze Handy, deshalb funktionieren Softstringsphone und Pro auch mit diesen Wegen:

  • MyFRITZ!App des Box-Herstellers: kann ebenfalls eine VPN-Verbindung zur FRITZ!Box aufbauen.
  • Die offizielle App „WireGuard“: dieselben Einstellungen der FRITZ!Box dort einlesen und einschalten.
  • Ohne VPN: zu Hause im WLAN telefonieren beide Apps direkt über die FRITZ!Box.

Es kann immer nur ein VPN gleichzeitig an sein. Nutzen Sie eine dieser Apps, lassen Sie Router VPN aus.

9. Demo-Video (Textfassung)

Das kurze Demo-Video zeigt den ganzen Ablauf ohne Ton. Hier steht, was in welchem Moment zu sehen ist. Im Video läuft – wie bis Version 1.0.1 üblich – der gesamte Verkehr durch den Tunnel, deshalb öffnet auch der Browser die FRITZ!Box; mit der heutigen Voreinstellung „Nur unsere Apps“ müsste der Browser dafür ausgewählt sein.

ZeitWas zu sehen ist
0:00WLAN aus, mobile Daten an. Router VPN zeigt „Noch keine Verbindung“: ein WireGuard-VPN zum eigenen Router, ohne Server des Entwicklers.
0:10„Verbindung hinzufügen“ → „Datei wählen“ → wg_config.conf: Eingelesen werden die Einstellungen, die der eigene Router erzeugt hat.
0:25Schalter an → Erklärung „Bevor das VPN startet“ → „Weiter“ → Android „Verbindungsanfrage“ → „OK“.
0:40„Verbunden“, letzte Antwort des Routers und Datenmenge: Der verschlüsselte Tunnel zum eigenen Router steht.
0:50Im Browser öffnet http://fritz.box die Oberfläche der eigenen Box: Das Heimnetz ist über Mobilfunk erreichbar.
1:05Zurück in der App wird das VPN ausgeschaltet – jederzeit möglich.

Hinweis zu Marken

Router VPN und Softstringsphone sind unabhängige Apps und stehen in keiner Verbindung zur FRITZ! GmbH (vormals AVM). FRITZ!Box, FRITZ!OS und MyFRITZ! sind Marken der FRITZ! GmbH. WireGuard ist eine eingetragene Marke von Jason A. Donenfeld.